Vietnam

Juni - Juli 2018

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Hanoi

Die erste Station in Richtung Vietnam war der Zwischenstopp am Flughafen von Kuala Lumpur wo wir umsteigen mussten. Nach über 12 Stunden am internationalen Flughafen in Kathmandu, sind wir hier gefühlt 40 Jahre in die Zukunft gereist. Hier gab es plötzlich wieder alles, Möglichkeiten zum Essen, Kaffee trinken und sogar gutes Internet ☺.
Die drei Stunden Aufenthalt vergingen wie im Flug und schon konnten wir ins Flugzeug einsteigen, welches uns innert vier Stunden nach Hanoi brachte.
Nachdem wir das Gepäck geholt haben, gingen wir gleich zum Geldautomaten um Geld abzuheben. Was für ein Gefühl mal Millionen abzuheben! Nach einer kleinen Stärkung mit einer super leckeren vietnamesischen Suppe fuhren wir mit dem Taxi zum Hotel.
Wir hatten eine kleine Zeitverschiebung, jedoch nicht viel. Was uns eher zu schaffen machte, dass wir quasi über Nacht geflogen sind, durch das Umsteigen nicht viel geschlafen haben. Um dem Reiz im gemütlichen Bett einzuschlafen zu entgehen, gingen wir gleich raus in die Stadt.
Unser Hotel befand sich in der Nähe des „Hoan-Kiem“ Sees. Wir liefen einmal um den See und genossen die „saubere“ Luft. Erstaunt stellen wir auch fest, wie sauber eigentlich die Straßen hier waren. Es lag praktisch kein Müll und überall gab es Mülltonnen, die die Leute auch wirklich nutzen.

Wir liefen am Schildkrötenturm vorbei. Eine Legende besagt, dass an diesem Ort eine goldene Schildkröte einem armen Fischer ein magisches Schwert schenkte, mit welchem dieser dann die chinesischen Besatzer der Ming-Dynastie in die Flucht geschlagen hat.

So ging es weiter um den See und wir wurden von Kindern angesprochen, ob wir mit ihnen englisch sprechen würden. Anscheinend mussten sie als Hausaufgabe mit Touristen sprechen. Die Lehrerin kam dann bald auch zu uns und zeigte uns ein Heft mit Fragen. Nach einem kleinen Gespräch und einen Erinnerungsfoto gingen wir bis zum „Ngoc Son“ Tempel (30´000 VND p.P. / ca. 1,13 EUR). Dieser Tempel befand sich leider grad im Umbau, so dass wir nur einen Teil davon besuchen konnten. Da wir nun schon seit gut zwei Monate in Asien unterwegs sind, war es eigentlich ein Tempel fast wie jeder andere. Trotzdem ist es doch immer wieder beeindruckend, vor allem Halt die Kleinigkeiten.

Nach einer kleinen Pause im Hotel gingen wir in der Dämmerung nochmal raus um zum „Night Market“ zu gehen, der jeden Abend stattfindet. Im Hotel sagte man uns außerdem, dass jedes Wochenende, ab Freitagabend, die Hauptstraße nördlich des Sees bis Sonntag geschlossen und zur Fußgängerzone wird.
Wenn es nicht am Nachmittag schon passiert ist, haben wir uns spätestens am Abend in die Stadt verliebt. So sauber und doch geordnet. Kann auch sein, dass wir wohl nach Indien und Nepal anders empfinden, aber waren absolut erstaunt.

Da wir für den Markt noch zu früh dran waren, gönnten wir uns eine kleine Vorspeise auf der Straße. Mais und irgendwas, aber sehr lecker ☺.

Wir konnten beobachten, wie langsam die Straße für den Markt geschlossen wurde und die Leute ihre Stände aufstellten. Wir liefen die Straße bisschen hoch, wollten dann wieder zurück und erkannten die Straße fast nicht wieder. So schnell wie die das aufbauen kann man nicht mal schauen, man sieht, dass sie es nicht zum ersten Mal machen.

Wir liefen rum und ließen es einfach auf uns wirken. Was man da nicht alles kaufen kann. Was uns sehr gefallen hat, dass hier die Leute nicht so aggressiv verkaufen. Sie bieten ihre Ware an und locken schon die Leute hin, aber man kann auch mal schauen und wird nicht ständig belästigt.
Erstaunlich auch, was die alles zum Essen anbieten. Nicht alles war erkennbar und wir trauten uns an ein paar Sachen. Man wählt die Sachen aus, legt sie auf einen Teller und hinter dem Stand werden diese dann frisch gebraten oder frittiert. Hat alles geschmeckt und das meiste soll Fisch gewesen sein. Hoffen wir doch mal ☺.

Müde vom Nachtflug schliefen wir am nächsten Tag aus und machten uns erst am späten Vormittag auf zum Mausoleum des ehemaligen Präsidenten Ho Chi Minh. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass es grad wegen Renovierung geschlossen ist. Schade, muss beeindruckend sein. Von einem Guide haben wir jedoch gehört, dass die Warteschlange oft so lang ist, dass sich kaum Touristen anstellen, sondern fast nur Einheimische.

Also liefen wir durch einen kleinen Park wieder zurück, wo natürlich wieder ein Tempel stand. Viele Einheimische waren hier unterwegs und genossen den schönen Samstagvormittag.

Bei einem Tempel fanden wir eine große Tafel mit vielen buddhistischen Weisheiten. Gemäß dieser oder zumindest in einem Punkt machen wir es wohl grad ziemlich falsch. Hoffen, dass dies nicht passieren wird, wenn wir zurück kommen.

Wir kamen zum Präsidentenhaus, was wir gar nicht auf dem Schirm hatten. Hier hatte Ho Chin Minh früher gewohnt und man kann sich ein Bild von seiner einfachen Lebensweise machen (Eintritt 40´000 VND p.P. / ca. 1,50 EUR). Wunderschöner Park mit einem kleinen See und sehr gut erhaltenen Gebäuden. Sind natürlich auch noch nicht so alt, aber trotzdem schön gemacht.

Nicht unweit steht auch der heutige Regierungspalast.

Wir kamen noch am „Ho Chin Minh“ Museum vorbei und beschlossen uns auch das noch anzusehen. Leider war es kurz vor halb 12 und das Museum schloss um 12 Uhr. Da es erst später am Nachmittag wieder öffnete, gingen wir trotzdem kurz rein (40´000 VND p.P. / ca. 1,50 EUR). Drin war es zumindest auch angenehm kühl☺.

Als erstes gab es eine Sonderausstellung, die uns jedoch nicht viel sagte, da alles nur auf vietnamesisch geschrieben war. Bevor es dann zum Museum und die Ausstellung über sein Leben geht, läuft man an einer relativ großen Statue vorbei.

Das Museum ist sehr interessant gestaltet und zeigt vieles über sein Leben, den Vietnamkrieg und sogar über seinen Tod hinaus. Es ist sehr aktuell gehalten und zeigt auch bereits Bilder aus dem Jahre 2017, als Donald Trump für den Apec-Gipfel in Vietnam war.

Nach dem Mittagessen liefen wir durch die Stadt bis zum „Huu Tiep“ See, wo man Reste eines versunkenen amerikanischen Bombers sehen soll. Nur dank Google Maps fanden wir den Platz. Wirklich viel sieht man nicht mehr, denke dies wird nicht so wirklich in Stand gehalten und ist anscheinend keine wirkliche Sehenswürdigkeit (mehr).
Also fuhren wir mit dem Taxi zur „Thang Long“ Zitadelle. Diese Zitadelle, die als Kaiserhof vieler Dynastien diente, ist einer der geschichtsträchtigsten Orte in Hanoi. Mit der Zeit wurde sie mehrheitlich zerstört und war ursprünglich weit grösser als man die Bauten heute sieht.
Mit den Ausgrabungen auf der anderen Seite hat man erst 2002 begonnen und sieht so die Größe dieses Hofes. Seit 2010 ist das Gebiet auf der Liste des UNESCO Welterbes.
Zuerst sind wir auf der anderen Straßenseite rein, wo man noch Ausgrabungen sehen kann. Wir hatten ein anderes Bild im Kopf und waren zuerst verwirrt, ob wir richtig sind. Die Zitadelle an sich ist auf der anderen Straßenseite, das Ticket gilt aber für beide Teile (30´000 VND p.P. / ca. 1,13 EUR).

Von oben von der Zitadelle hat man einen schönen Blick auf die Wiese, wo früher viele sportliche Aktivitäten stattgefunden haben, und auch auf den Flaggenturm, wo immer die vietnamesische Nationalflagge gehisst ist. Dieser wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist stolze 33 Meter hoch. Während der französischen Besetzung von 1885 bis 1954 wurde er als Militärposten genutzt und daher nicht beschädigt.
Seit dem Kriegende, als Vietnam unabhängig wurde, gilt er als Symbol dessen und ist sehr wichtig für die Vietnamesen. Der Turm ist daher eine wichtige Sehenswürdigkeit, vor allem für einheimische Besucher.

Auf dem Heimweg kamen wir an der „St. Joseph Kathedrale“ vorbei. Für uns mal wieder was anderes, eine Kirche statt Tempel zu sehen. Ist sehr schön und beeindruckend.

Abends gingen wir nochmal zum „Night Market“, wo wir uns ein Souvenir kauften, bevor wir erschöpft ins Bett fielen.
Am nächsten Tag waren wir ein bisschen früher dran und fuhren wir als erstes zum „Hoa-Lò“ Gefängnis (30´000 VND p.P. / ca. 1,13 EUR). Dieses wurde uns im Hotel empfohlen. Der Eingang ist ziemlich unspektakulär in einer Seitenstraße und wir liefen zuerst dran vorbei. Das Gefängnis wurde ursprünglich zwischen 1886 und 1901 von den Franzosen während der Besatzung gebaut. Er war weit größer als das heutige Museum. Die meisten Gebäude mussten jedoch modernen Hotels und neuen Geschäftshäusern weichen. Es war bekannt für die brutalen Verhältnisse, welche drin herrschten. Eigentlich war es für ca. 600 Leute gebaut, oft saßen aber über 2´000 Menschen drin, meist politische Gefangene, welche auch gefoltert wurden.
Das Gefängnismuseum im noch bestehenden Teil ist sehr interessant und beeindruckend gemacht. Es ist kurzweilig gestaltet und man kann sich richtig vorstellen, wie es hier gewesen sein muss.

Im hinteren Teil gibt es auch wieder einen Teil zum Vietnamkrieg und die amerikanischen Gefangenen. Hier gehen jedoch die Meinungen auseinander. Gemäß Bildern hatten sie er hier gar nicht so schlecht wie die Einheimischen Gefangenen. Sie konnten sich freier bewegen und auf Bildern sieht man sie oft lachend. Nicht ohne Grund wurde das Gefängnis zu dieser Zeit auch das „Hanoi Hilton“ genannt.

Beeindruckt von diesem Museum fuhren wir als nächstes zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Hanois, dem ältesten buddhistischen Tempel „Tran Quoc“. Mit seinem 15 Meter hohen Turm fast kaum zu übersehen, da er auch auf dem See ist. Wir wollten rein und waren erstaunt, dass so viele Leute außen rum warteten. Leider hatten wir die Zeit nicht bedacht, denn es war kurz vor 12 Uhr und der Tempel schloss für die Mittagspause. Da er sich auf kleinen Halbinsel auf dem See befindet, liefen wir bisschen der Straße lang und schauten was wir sehen konnten. Echt schade, aber der Tempel lag doch ein Stück von unserem Hotel, so dass wir beschlossen nicht nochmal herzukommen.

Also gingen wir zum Mittagessen und um der Mittagssonne zu entfliehen wieder zurück ins Hotel. Aber nicht, bevor wir wieder von Kindern zum Englisch sprechen angesprochen wurden. Diese wollten uns aber anschließend Wasser verkaufen, was wir dankend ablehnten, da wir dies auch hier nicht unterstützen wollen.
Kurz vor drei Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zur berüchtigten „Train Street“ um den Zug, der um halb vier fahren sollte, zu erwischen. Dies ist eine kleine enge Straße wo mittendurch der Zug durchfährt. Wir kamen kurz vor halb an und suchten uns einen guten Platz.

Es kamen immer mehr Touristen und die Straße füllte sich. Die Bewohner hier sind es sich wohl schon gewohnt, den sie beachteten uns kaum, nahmen sogar eher noch unseren Müll entgegen und entsorgten ihn bei ihnen, was uns wieder so erstaunte, aber nun noch klarer wurde, wieso man nicht so viel auf dem Boden rumliegen sieht.
Mit einer halben Stunde Verspätung und ordentlichem hupen kam der Zug und nicht langsam. Ich dachte, er wird nicht so schnell fahren, doch da habe ich mich getäuscht.

Mit einem guten Tempo rauschte er an uns vorbei und keine 20 Sekunden später war das Spektakel auch schon wieder durch. Fand es schon beeindruckend, wie der hier durchfährt. Als ich die Straße gesehen habe, dachte ich er wird kleiner sein, aber man musste schon gut aufpassen und sich leicht an die Wand drücken, den es wurde ziemlich eng.

Vom der Straße liefen wir mit einer Kaffeepause zurück zum Hotel und nahmen den Rest des Tages noch gemütlich.

Wir schauten wie jeden Abend nun noch Fußball, aufgrund der Zeitverschiebung meist nur das erste Spiel komplett und vom zweiten die erste Hälfte und packten für unsere nächste Station.

Halong Bay

In einem kleinen Reisebüro hatten wir zwei Tage davor einen Bus hin und zurück zur Halong Bay gebucht, welcher uns nun in der Früh abholte. Das große Gepäck durften wir netterweise im Hotel lassen, so dass wir nur mit den beiden kleinen Rucksäcken für die zwei Nächte verreisen konnten.
Der Bus war rechtzeitig da und wir fuhren gleich los. Unterwegs holten wir noch andere ab und fuhren, so wies ausgeschaut hat, die Oma des Fahrers zum Arzt. Nach einigen Runden in der Stadt ging es dann Richtung Halong Bay. Das Wetter wurde zunehmend schlechter und kurz vor dem Ziel fing es dann auch richtig an zu regnen. Als wir bei unserem Hotel waren regnete es in Strömen. Obwohl es noch früh war, konnten wir bereits unser Zimmer beziehen, da auch hier keine Hochsaison ist. Unser Hotel lag genau gegenüber einem Berg auf den wir am Abend und / oder in der Früh hochwollten, um eine schöne Aussicht auf die Bucht zu haben. Den Abend strichen wir schon mal aus unseren Köpfen, da die Wolken nicht viel Gutes vorhersagten.
Nachdem der Regen bisschen nachgelassen hat, machten wir uns auf die Suche nach Mittagessen. Die Stadt schien ausgestorben und wirklich viel war nicht los. Wir liefen los, bis wir zu einem Shoppingcenter kamen. Dies war relativ groß und nun sahen wir, wo alle Menschen waren: hier☺.
Anders als in Indien gab es hier auch wirklich was, wir waren nicht die einzigen und der „Foodcourt“ hatte einiges zu bieten. Wir nahmen uns Zeit und schauten uns nochmal bisschen um, bevor wir uns im Kino Popcorn für den Heimweg kauften. Da es immer noch nieselte, liefen wir doch wieder direkt ins Hotel zurück. Kurz hörte der Regen auf und wir hatten in der Dämmerung einen schönen Ausblick aus unserem Zimmer im 20. Stock.

Der Regen wurde immer stärker und ein Gewitter zog auf, so dass wir im Zimmer blieben. Am Abend wurde es nicht besser, und wir blieben somit auch zum Abendessen im Hotel. Im obersten Stock gab es so was wie ein Restaurant / Bar und wir setzten uns. Die Karte gab nicht viel her und die Bedienung konnte leider überhaupt kein Wort Englisch. Wir wollten bei den Frühlingsrollen fragen, ob sie frittiert oder ob es die frischen vietnamesischen Rollen sind. Keine Chance. Also bestellten wir einen Hähnchen-Salat und waren gespannt was kommt. Leider muss ich sagen, war es wohl fast eins der schlechtesten Essen, welches wir während der Reise bislang erhalten haben. Es kam ein großer Teller mit bisschen Hähnchen, geschnittenem Apfel und mindestens einer Tube Mayonnaise drüber. Das wars. Der Preis war für Vietnam nicht ohne und wir waren echt erstaunt, da sonst das Essen hier einfach ein Traum ist. Aber wie dem auch sei, es war hier und wir aßen es.
Wir schauten nochmal, wann die Sonne aufgehen sollte und stellten uns entsprechend einen Wecker.
Dieser klingelte schon um halb fünf Uhr und wir wollten uns losmachen für den Sonnenaufgang. Leider sahen wir, dass das Wetter nicht besser geworden ist und es immer noch in Strömen regnete. Also nochmal zurück ins Bett und weiterschlafen.
Fast hätten wir das Frühstück verschlafen, denn das gab es nur bis 9 Uhr. Dessen waren wir uns gar nicht bewusst und waren erstaunt, als sei dann anfingen, dass Buffet abzuräumen.
Wir warteten wieder, bis der Regen leicht nachließ und gingen bei Nieselregen nochmal raus. Immerhin war es nicht so schlimm, denn wir hatten immer noch gute 28 Grad. Die Leute schauten uns bisschen komisch an, denn wir hatten natürlich unsere Regenjacken im großen Gepäck in Hanoi gelassen und liefen einfach so rum ☺.

Wir kamen noch an einer Markthalle vorbei und dachten, vielleicht gibt es da was. Doch schnell sahen wir, dass es mehr für Schuluniformen, Kleidung und viele Küchengeräte war. So landeten wir wieder in der Shopping Mall vom gestrigen Tag. Wie am Tag zuvor schon gesehen, informierten wir uns, wann welcher Film läuft und ob er in Originalsprache ist. Wir entschieden uns nach dem Mittagessen den Film „Incredibles 2“ anzuschauen. Der Ticketkauf war nicht so schwierig (80´000 VND p.P. / ca. 3 EUR), doch bei den Popcorn und Getränken verstanden wir überhaupt nicht, was sie uns verrechnete. Da auch hier wieder kein Mensch Englisch konnte, gaben wir verzweifelt auf und waren einfach froh was erhalten zu haben.

Der Tag ging vorbei, nur der Regen nicht. Es wurde fast noch schlimmer und wir ruhten uns einfach nur im Zimmer aus.

Am nächsten Tag wurden wir wieder abgeholt. In der Früh wurden wir noch angerufen, dass der Fahrer wohl noch früher kommt. So gab es nur ein kurzes Frühstück und wir warteten in der Lobby auf unseren Fahrer. Aber irgendwie kam er nicht. Als er zur ursprünglich ausgemachten Zeit immer noch nicht da war, fragten wir beim Reisebüro nach. Da hieß es, dass es aufgrund des Regens doch Verspätung habe. Wir warteten und er kam nicht. So fragten wir, ob wir nochmal zum Frühstück dürften und ob sie uns Bescheid geben können, wann der Fahrer komme. Eine Stunde später als abgemacht stand er dann auch wirklich da. Wieso sie in der Früh so ein Theater wegen 15 Minuten gemacht haben, verstehen wir bis heute nicht ☺.

Die Fahrt dauerte wieder genau gleich lang und wir waren zur Mittagszeit zurück bei unserem Hotel in Hanoi. Nach einem hervorragendem Mittagessen, in einem Restaurant wo wir schon Mal waren und welches das Abendessen vom Vorabend wieder wett machte, gingen wir zurück zum Hotel und holten unser Gepäck. Da bestellten wir ein Taxi zum Flughafen, von wo aus es gleich am Abend noch nach Dong Hoi ging.

Dong Hoi

Am Flughafen angekommen konnten wir grad als erste einchecken. Wir hatten mit „Vietnam Airlines“ gebucht, flogen aber mit „Vasco“, einer kleinen inländischen Airline.
Nach der Sicherheitskontrolle wollten wir im nationalen Teil des Flughafens einen Kaffee trinken. Doch auch dies gestaltete sich nicht einfach, da die Leute auch hier am Flughafen kein Wort Englisch sprechen. Wir kriegten aber unsere Getränke und konnten bald ins Flugzeug steigen.
Das Flugzeug war kleiner als gedacht, etwa so groß wie in Nepal, und brachte uns nach knapp eineinhalb Stunden Flug nach Dong Hoi. Als wir landeten war es bereits dunkel. Wir hatten gelesen, dass dies die Grenze für den Monsun sei und es ab hier grad nicht regnen sollte. Doch als wir ausstiegen, nieselte es tatsächlich. Wir haben den Regen wohl mitgenommen.

Im Hotel angekommen kümmerten wir uns gleich zuerst um einen Ausflug zu den Höhlen, wofür diese Gegend bekannt ist. Das Hotel arbeitet mit einer kleinen Reiseagentur „Phong Nha Discovery“ zusammen und wir buchten gleich eine Ausflug für den nächsten Tag, der uns zu zwei Höhlen, der „Paradise“ und „Phong Nha“ Höhle bringen sollte (1´050´000 VND p.P. / ca. 40 EUR). Obwohl wir geführte Touren nicht so mögen, schien es uns die beste Möglichkeit, da wir nur einen Tag in Dong Hoi hatten.
Da es nicht mehr nieselte machten wir noch einen kleinen Spaziergang über die Promenade um bisschen frische Luft zu schnappen.

Es hat super geklappt mit dem buchen und keine zwölf Stunden nach der Buchung wurden wir von einem Bus abgeholt. Wir fuhren eine gute Stunde bis zum gleichnamigen Städtchen Phong Nha wo wir unterwegs immer wieder Leute von Hotels abholten. Als erstes ging es für uns am Vormittag in die „Paradise“ Höhle, die längste trockene Höhle Asiens. Beim Parkplatz angekommen mussten wir zuerst noch etwa zwei Kilometer mit einem Golfwagen fahren.
Nach der Fahrt ging es zu Fuß den Berg hoch bis zur Höhle. Wie lang es war wissen wir nicht, doch in der Hitze hat sich der Weg gut gezogen. Oben angekommen, sahen wir, was uns in der Höhle erwarten wird. Vor dem Eingang gab es einen kleinen Kiosk mit Verpflegung und eine sogenannte Wartehalle, wo die ganzen Tourengruppen saßen und zuhörten, was die Guides erzählten. Da einige (anscheinend vor allem die Vietnamesischen Guides) Mikrophone benutzte, war es ziemlich laut. Unser Guide hatte einige Mühe uns zu erklären, was wir gleich sehen werden.
Nach der Erklärung hatten wir über eineinhalb Stunden Zeit die Höhle allein zu erkundigen. Dies kam uns sehr entgegen, da wir die Sehenswürdigkeiten am liebsten in unserem Tempo anschauen. Die „Paradise“ Höhle ist knappe 31 Kilometer lang, wir konnten jedoch „nur“ den ersten Kilometer besichtigen. Es gibt anscheinend noch eine Tour mit welcher man weiter gehen kann, doch dies ist eine Privattour. Diese Höhle wurde erst 2005 entdeckt, ist also noch sehr “jung”, bzw. ist erst seit 2011 für die Touristen zugänglich.
Diese Höhle war eigentlich nur ein Zusatz, wirklich besuchen wollten wir dann die „Phong Nha“ Höhle. Aus diesem Grund haben wir davor auch gar nichts davon gelesen oder Bilder gesehen und das war schlussendlich besser so. Diese Höhle ist der Wahnsinn. Wir kamen rein und staunten ab den ersten Metern. Zuerst geht es Treppenstufen runter und man sieht schon den ersten großen Teil. Wahnsinn welche Farben man hier sieht. Einfach nur unfassbar schön.

Wir liefen den Steg entlang und wunderten uns, dass wir davon noch nichts gelesen haben. Der gut gemachte Steg führt den knappen Kilometer durch die Höhle. Auf den Seiten gibt es immer wieder kleine Plattformen, wo man weitere Details bestaunen kann.

Bevor wir reingegangen sind, dachten wir, dass die eineinhalb Stunden viel zu viel sein werden. Doch am Schluss mussten wir uns auf dem Rückweg fast beeilen, da es einfach zu schön war und wir ständig lange rumstanden und einfach auf die Wände starrten.
Wahnsinn, dass so eine Höhle so lange unentdeckt blieb. Was sich wohl auf der Welt noch so alles versteckt.

Nachdem wir wieder draußen waren, ging es die Treppen runter und mit dem Golfwagen wieder zum Ausgangspunkt zurück. Mit dem Bus fuhren wir zum Mittagessen. Es gab ein typisches vietnamesisches Buffet, unheimlich lecker. Nach einer kleiner Pause fuhren wir zu den Booten, die uns zur „Phong Nha“ Höhle brachten.

Auf den Booten kriegte jeder eine Rettungsweste und es ging los. Auf dem Fluss fuhren wir mit Motor. Bei der Höhle angekommen, stellten sie den Motor ab und paddelten uns in die Höhle rein. Drinnen ist es verboten mit Motor zu fahren, weil es generell zu laut ist und damit die Tiere nicht gestört werden.

Wahnsinnig schön auch diese Höhle. Was für eine Ruhe. Wir mussten aber aufpassen, dass wir nicht einschliefen. Nach dem leckeren Mittagessen waren wir nah am „Food-Koma“ ☺. Dann noch diese Ruhe und das leichte Geplätscher des Paddels im Wasser. Da lief man schon Gefahr einzuschlafen und ich glaube dem einen oder anderen sind schon die Augen zugefallen.
Die „Phong Nha“ Höhle ist knapp 8km lang. Das Boot fährt ca. 600 Meter in die Höhle rein und dreht dann um. Auf dem Rückweg, etwa nach der Hälfte durften wir aussteigen und einen Teil noch zu Fuß zurücklaufen. Auch hier einfach nur wunderschön.

Mit dem Boot ging es dann wieder zurück. Sehr entspannt und auch die Landschaft wunderschön.

Mit dem Bus wurden wir wieder bis zum Hotel zurück gebracht. Es war noch früh und das Wetter wunderschön, so gingen wir gleich nochmal raus und genossen den wunderschönen Abend in Dong Hoi.
Als wir der Promenade entlang liefen, kamen wir zuerst an einer Gruppe vorbei, die gemeinsam meditierte. Gleich dahinter, bzw. in der Nähe waren Jugendliche und tanzten Breakdance mit Musik. So unterschiedlich, doch so ähnlich und beide Gruppen so friedlich nebeneinander ohne sich zu stören. Ein schönes Miteinander.

Wir saßen lange da und sahen ihnen zu, bevor dann schon langsam die Sonne unterging und der Mond kam. Was für ein riesiger Mond. Wahnsinn. Auf den Bildern sieht man die Größe leider nicht ganz, aber es war unglaublich.

Wir liefen zurück ins Hotel und packten mal wieder unsere Rucksäcke für die Weiterfahrt am nächsten Tag.

Hoi An

In der Früh ging es für uns zur letzten Station in Vietnam, nach Hoi An. Von diesem Städtchen haben wir schon vieles gehört und freuten uns riesig drauf. Das Zugticket hat uns das Hotel am Tag davor gebucht, da online bereits alles ausgebucht war. Obwohl wir am Tag gefahren sind, gab es nur noch Platz in einem Schlafwagen. So hatten wir zwei Plätze in einem 4-er Abteil (310´000 VND p.P. / ca. 11,70 EUR). Der Zug sollte um kurz vor 7 Uhr fahren und geplant um kurz nach 13h in Da Nang sein, wo es noch ca. 45 Minuten mit dem Taxi nach Hoi An geht. So wären wir am frühen Nachmittag in Hoi An und freuten uns auf den Strand.
Leider hatte unser Zug schon zu Beginn eine halbe Stunde Verspätung. Als der Zug kam, konnten wir einsteigen und haben unser Abteil schnell gefunden. Der Zug kam über Nacht aus Hanoi und fährt anschließend bis nach Ho Chi Minh City. Leider werden unterwegs weder die Lacken gewechselt noch die Kabine geputzt. Dies hat uns doch eher erstaunt, da wir sonst Vietnam als sehr sauber empfunden haben und die Leute ständig putzend sahen. Da wir zwei unteren Betten hatten, legten wir das Gepäck auf das eine Bett und machten es uns auf dem anderen gemütlich. Eine Frau stieg noch dazu und hatte eins der oberen Betten reserviert. Anscheinend macht es ihr nichts aus, dass dies bereits benutzt war, denn sie legte sich hin und schlief.
Nach einer längeren Wartezeit im Bahnhof fuhren wir los und waren für die sechsstündige Fahrt gerüstet☺. Unterwegs hielten wir immer wieder an, mal in einem Bahnhof, mal irgendwo außerhalb. Leider waren die Ansagen nur auf vietnamesisch, so dass wir keine Ahnung hatten, was los ist und wo wir sind. Dank der App Offline Maps konnten wir es zumindest so ein bisschen verfolgen. Irgendwie sahen wir, dass wir wohl nicht um 13h da sein werden, da es doch schleppend vorwärts ging. Irgendwann hielt der Zug wieder an und fuhr einfach nicht mehr weiter. Wir hatten keine Ahnung was los und die Zugbegleiter konnten leider absolut kein Wort Englisch. Langsam war es Mittag und wir hatten Hunger. Wir sahen, dass Leute mit Essen vorbeiliefen. Mit Händen und Füßen kommuniziert, erfuhren Sebastian, dass es einen Speisewagen gab und holte uns zwei Mahlzeiten. Keine Ahnung was wir nebst dem Reis aßen, aber es war etwas mit Gemüse und lecker ☺.

Wir standen gute eineinhalb Stunden still, bis dann ein Zug an uns vorbeifuhr. Wie es aussah, mussten wir wohl auf diesen warten. Endlich ging es wieder weiter und unser Strandaufenthalt am Nachmittag rückte in weite Ferne. Durch die vielen Stopps kamen wir dann nach guten 9 Stunden um 16 Uhr in Da Nang an. Ein Taxi zu finden war kein Problem, doch auch hier wieder die Sprachbarriere. Der Fahrer meinte mit Nicken, er wisse wo unser Hotel ist. In Hoi An musste er aber mehrfach nachfragen, wo er nun hin muss ☺.
Um sich an den Strand zu legen was es bisschen zu spät, aber wir machten einen kleinen Spaziergang da und aßen gleich zu Abend, bevor es tatsächlich bisschen zu tröpfeln anfing. Doch es ging zum Glück schnell vorüber, konnten aber noch einige spektakuläre Blitze beobachten.

Am nächsten Vormittag durften wir dann endlich zum Strand. Seit Brasilien konnten wir mal wieder im Meer Baden. Auf Fiji war das Wasser beim Hotel ja leider verschmutzt gewesen, so dass wir uns so sehr auf das Meer hier gefreut haben. Das Wasser war angenehm warm und einfach nur herrlich.
Am späten Nachmittag liehen wir uns für die nächsten Tage ein Mofa um unabhängig zu sein. Wir hatten uns bewusst für ein Hotel am Strand entschieden und gegen eins in der Stadt, da wir hier auch bisschen entspannen wollten. Die Stadt war lediglich 10 Minuten mit dem Mofa entfernt.
Nach allem was wir darüber gehört hatten, waren unsere Erwartungen hoch und wurden gar noch übertroffen. Kaum angekommen waren wir schon verliebt. Dieses kleine Städtchen ist einfach wunderschön. Wir liefen durch die Sträßchen und genossen den lauen Abend. Einfach unbeschreiblich schön.

Nach einem leckeren Abendessen fuhren wir überglücklich wieder zurück ins Hotel.
Am nächsten Tag klingelte der Wecker früh und wir machten uns auf in die Stadt für den Sonnenaufgang. Was für eine Ruhe und schöne Stimmung hier herrschte. Wir liefen durch die leeren Gassen und genossen die ersten Sonnenstrahlen.

Wir gingen zur japanischen Brücke, welche als die Sehenswürdigkeit von Hoi An gilt. Diese Brücke vereinte nach dem Bau im 16. Jahrhundert das chinesische Stadtviertel mit dem japanischen. Die Brücke ist auch auf dem 20´000 Dong Geldschein abgebildet.

Anschließend liefen wir zum Morgenmarkt um uns dieses Treiben noch anzuschauen. Hier werden die frisch gefangenen Fische direkt an die Restaurants wie auch Privatleute verkauft. Wir kauften uns auch ein paar Früchte für den restlichen Tag am Strand ☺.

Nachdem sich die Stadt langsam füllte, fuhren wir zurück ins Hotel und gingen zum Frühstück wo schon einiges los war. Hier haben wir gemerkt, dass die Asiaten doch eher Frühaufsteher sind. In Europa füllen sich die Frühstücksräume ab etwa acht Uhr. Hier war schon ab sieben Uhr sehr viel los und nicht einfach, einen freien Tisch zu finden.
Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand und genossen das Meer. Am Abend fuhren wir nochmal in die Stadt und kauften gefühlt die Shops leer. Obwohl unserer Rucksäcke schon absolut voll sind, konnten wir es nicht lassen ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Wir liefen wieder rum und kriegten einfach nicht genug von dieser Stadt. Zum zigsten Mal durch die Straßen und doch entdeckten wir immer wieder was.

Auch am nächsten Tag ging der Wecker wieder so früh, weil uns empfohlen wurde, dass auch der Sonnenaufgang am Strand wunderschön sein soll. Da wir nicht fahren mussten, konnten wir paar Minuten länger liegen blieben. Wir waren kurz nach 5 Uhr am Strand und dachten wir werden die Einzigen sein. Doch weit gefehlt. In der Nähe unseres Hotelstrandes war der öffentliche Strand und da war schon einiges los. Familien mit Kindern badeten im Meer als wäre es 10 Uhr. Wir dachten wir sehen und hören nicht recht ☺ .

Nach dem Frühstück legten wir uns bis zum frühen Nachmittag wieder an Strand. Einfach nur herrlich. Nachdem wir am Vortag zum Mittagessen in die Stadt gefahren sind, wollten wir an diesem Tag hier essen, um das Maximum an Strand auszunutzen. Wir entdeckten ein super kleines Restaurant, wo wir wohl das beste Essen für wenig Geld erhielten.
Am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Mofa noch zu Reisfeldern in der Nähe, wo man einen schönen Blick auf die untergehende Sonne haben soll. Wir waren ziemlich früh dran und konnten noch ein bisschen beobachten, wie zwei Bauern sich um die Felder kümmerten.
Der Sonnenuntergang war einfach nur spektakulär. Die Farben, auch auf der anderen Seite wo die Wolken kamen, waren einfach atemberaubend.

Zum Abendessen fuhren wir noch ein letztes Mal in die Stadt und liefen rum. Als wir in einem Shop nahe des Marktes Wasser kauften, sahen wir, wie die Frau des Verkäufers ein Nudelgericht aß. Wir fragten wo sie dies gekauft haben und er zeigte uns auf den Markt und schrieb uns das Gericht und den Stand auf, wo sie das gekauft haben. Wir gingen mit dem Zettel in der Hand rüber und wurden zum richtigen Stand geschickt. Es hat uns sehr beeindruckt, dass die Leute uns weitergeschickt haben und nicht versuchten uns ihr Essen anzupreisen. Wir kamen beim richtigen Stand an und gaben der Frau den Zettel. Sebastian durfte dann bei der Vorbereitung gar mithelfen ☺ .

Das Nudelgericht war sensationell lecker und hat uns nicht mal einen Euro pro Person gekostet. Schade, dass wir dies erst am letzten Abend entdeckt haben.

Den letzten Tag hier genossen wir am Morgen nochmal am Strand. Netterweise durften wir bisschen länger im Hotel bleiben, so dass wir nochmal beim Restaurant um die Ecke essen konnten, bevor es schon Richtung Flughafen ging. Der Flughafen ist gut eine Stunde von Hoi An entfernt, so dass wir uns rechtzeitig auf den Weg machen mussten.

Die Zeit in Vietnam ist leider viel zu schnell vergangen. Wir haben es super genossen und uns (mal wieder) geschworen, dass wir auf jeden Fall nochmal zurück kommen wollen. Wegen des Monsuns konnten wir den Norden gar nicht besuchen und auch die Halong Bay würden wir gerne ohne Regen sehen. Für den Süden hat die Zeit auch nicht gereicht. Vietnam ist unserer Meinung nach immer noch ein kleiner Geheimtipp. Es gibt schon viele Touristen, doch hatten wir nie das Gefühl, dass es überlaufen war. Auch preislich war es bislang das günstigste Land auf unserer Reise.

Tipps und Empfehlungen Vietnam

– Kein Uber verfügbar in Vietnam.
– Bei den Taxifahrern, egal wo, immer auf das Taximeter bestehen. Die geschätzten Preise von ihnen sind meist mehr als doppelt so hoch.
–  Verständigung in Vietnam war sehr schwierig, da wenige Leute (außer in den Hotels) Englisch konnten. Auch am Flughafen und an kleineren Orten war es schwierig. Am besten ein kleines „Bilderbuch“ in Zeichensprache mitnehmen zum kommunizieren (z.B. von Langenscheidt)
– In Hanoi am besten über das Wochenende sein, da die Hauptstraße nördlich des „Hoan-Kiem“ Sees geschlossen und zur Fußgängerzone wird.
– Die Sehenswürdigkeiten in Hanoi machen oft Mittagspause von 12 bis 14 oder gar 15 Uhr. Somit auf die Zeit achten beim planen.
– Das Präsidentenhaus und Museum sind sehr beeindruckend, wenn man sich für die Geschichte interessiert.
– Wenn möglich auf jeden Fall einen Höhlenbesuch in „Phong Nha“ machen, absolut faszinierend.
– Hoi An hat uns sehr beeindruckt und so fanden wir, eine der schönsten Städtchen in Vietnam. Am besten ein Hotel am Strand nehmen und jeweils mit dem Mofa in die Stadt, fanden wir am einfachsten.
– Zum Abendessen in Hoi An beim lokalen Markt vorbeischauen. Da gibt es kleine Essenstände, dass Essen ist absolut frisch zubereitet, wahnsinnig lecker und preiswert.

Mampf-Mafia-Challenge

Von ganz lieben Freunden (☺) haben wir bei unserem Abschlussfest ein bereits teilweise vorausgefülltes Reisetagebuch erhalten. Darin enthalten ist für jedes geplant zu besuchendes Land eine Aufgabe, die wir hier jeweils kurz mit dokumentieren werden.

Die Aufgabe für Vietnam lautete: „Die Aufgabe für Vietnam lautete: „Leihe ein Moped und hupe so oft wie möglich während der Fahrt“.

Dies auf ein Bild zu bringen ist natürlich schwierig. Aber wir haben ein Motorrad ausgeliehen und gehupt wie Vietnamesen ☺. Das Bild wenigstens als Beweis für die Leihe, Video wurde natürlich auch erstellt.

Next Stop: Kambodscha – Siem Reap

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