Panama – Panama City

Februar 2018

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Panama City

Lange haben wir überlegt wieso wir die nur zwei Nächte in Panama Stadt gebucht haben und generell nicht länger geblieben, bzw. Panama gleich ganz ausgelassen haben.

Unter anderem die Anzeigetafel und reichliches übergelegen (unsere Köpfe arbeiten doch noch ein bisschen 🙂 ) fiel uns auf und ein, dass es keine direkten Flüge von Guatemala nach Kolumbien gibt. Alle, oder die meisten, gehen via Panama City. So haben wir uns wohl gedacht, dass wir uns die Stadt und vor allem den Kanal noch anschauen.

So kam es, dass wir nach ca. 2,5h Flug und einer Stunde Zeitverlust / Zeitverschiebung in Panama City gelandet sind.

Noch am Flughafen in Guatemala machten wir uns dieses Mal über die Währung schlau. Da sahen wir, dass die Währung “Balboa” heisst und 1:1 an den US Dollar gekoppelt ist 🙂 . In Panama angekommen sind wir gleich zum ATM und haben Geld abgehoben. Nicht genau geschaut was da stand und so hielten wir enttäuscht US Dollar in der Hand. Später fanden wir dann raus, dass es keine Balboa Papiernoten gibt, sondern nur Münzen, und der US-Dollar das Hauptzahlungsmittel ist, also alles ok.

Der Flughafen ist noch (es wird massiv gebaut) relativ klein und so waren wir rasch im Taxi und in unserem Hotel.

Schon im Taxi sahen wir, dass die Stadt viel Geld hat. Richtung Zentrum gibt es wahnsinnig viele Hochhäuser (Hotels aber vor allem Geschäftsgebäude) und wir fühlten uns bisschen wie in Dubai, auch der Hitze wegen.

In der Innenstadt sahen wir jedoch die grossen Unterschiede. Luxushotels direkt neben ärmlichen Wohnhäusern von Einheimischen. Wahnsinnige Extreme die diese Stadt zu bieten hat.

Wiedermal kurz frischgemacht ging es gleich in das empfohlene panamaischen Restaurant um die Ecke um den Hunger zu stillen. Gleich schauten wir, wie wir am nächsten Tag am Besten zum Kanal kommen und die Stadt besichtigen können. Da online vieles ausgebucht, bzw. sehr teuer war, fragten wir im Hotel nochmal nach, wo uns eine private Tour angeboten wurde, die zu allen Orten führte die wir sehen wollten. Aufgrund des hohen Preises haben wir hin und her überlegt. Dies merkte der Angestellte und gab und prompt 20$ Rabatt. Ein bisschen warten und zögern lohnt sich.

Nach einem kurzer Blick vom Rooftop unseres Hotels gings dann schon bald ins Bett.

Am nächsten Tag um acht Uhr in der Früh wurden wir von unserer Fahrerin abgeholt und es ging direkt zum Kanal. Um den Kanal zu sehen bezahlt man nochmal separat Eintritt (15 $ p.P. / ca. 12,50 EUR). Im Preis inbegriffen ist der Kanal, der Aussichtsturm und ein kurzer Info Film über Panama und den Kanal.

Der gesamte Kanal geht über eine Länge von rund 82 km quer durchs Land und verfügt über drei Schleusen: Miraflores-Schleuse auf der pazifischen Seite (wo wir waren), gleich anschließend die Pedro-Miguel-Schleuse auch noch auf der pazifischen Seite und die Gatun-Schleuse an der Atlantikküste.

Wir hatten Glück als wir da waren, denn es war grad noch ein Schiff am Schluss der Schleuse. Das nächste war erst für drei Stunden später eingeplant.

Anschliessend setzten wir uns ins “Theater” für den 12-minütigen Kurzfilm. Sehr spannend für mich, denn ich wusste zum Beispiel nicht, dass Panama bis 1903 zu Kolumbien gehörte.

Eine Durchfahrt durch den Kanal ist sehr teuer, der Preis hängt vom Gewicht des Schiffes ab. Ein Kreuzfahrtschiff, welches anscheinend am Tag davor durchgefahren ist, hat 450´000 US Dollar bezahlt (hat uns noch der Taxifahrer vom Flughafen erzählt).

Interessant war auch, dass der Kanal erst kürzlich ausgebaut und für grössere uns breitere Schiffe vergrössert wurde. Die Eröffnung fand erst im Juni 2016 statt und die Einheimischen sind sehr stolz drauf.

Nach dem Kanal ging es für uns runter zu den Häfen, bzw. der Halbinsel “Amador” und „Bahia de Panama“. Schön, aber bis auf die vielen Privatyachten und -Segelschiffe gab es nicht viel zu sehen.

Ein weiteres Highlight des Tages war der Stadtteil “Casco Viejo”, die Altstadt von Panama City. Eigentlich wunderschöne kleine Häuser, die leider nicht gut gepflegt wurden und nahe dem Verfall sind. Anscheinend haben die Leute gemerkt, dass die Touristen auch den alten Teil toll finden und seid ein paar Jahren wird sehr viel Geld in Renovierungen gesteckt.

Trotz noch vieler verfallener Häuser haben wir später erfahren, dass dies einer der teureren Orte zum Wohnen aber auch Essen ist. Natürlich haben wir da Mittag gegessen 🙂 .

So ging es dann schon zum letzten Punkt der Tour, der “Avenida Balboa” wo wir auch die Tour beendet haben und allein noch durch die Stadt gelaufen sind. Viel zu sehen gibt es da grundsätzlich nicht und so sind wir dann auch bald mal wieder ins Hotel, unter anderem weil es auch tatsächlich mal angefangen hat zu regnen.

Nach dem kurzen Zwischenhalt in Panama City ging es am nächsten Tag mit Uber (12 $ / ca. 10 EUR) in früh wieder Richtung Flughafen.

Tipps / Empfehlungen Panama City

– Es ist empfehlenswert sich zu informieren wann Schiffe durch den Kanal fahren. Es kann sein, dass lange kein Schiff kommt. Wir hatten grad noch Glück, dass wir eins gesehen haben, das nächste wäre erst in drei Stunden gekommen.
– Auf jeden Fall einen Spaziergang durch das “Casco Viejo” machen.
– Auf der “Avenida Balboa” unbedingt in ein Hotel gehen und auch das Rooftop hoch um eine schöne Aussicht auf die Stadt oder gar den Sonnenuntergang zu sehen. Es gibt viele Rooftops die zum Sonnenuntergang “Happy Hours” haben.
– Auch in Panama City gibt es Uber. Ist günstiger und sicherer wie die “normalen” Taxis.

Mampf-Mafia-Challenge

Von ganz lieben Freunden (☺) haben wir bei unserem Abschlussfest ein bereits teilweise vorausgefülltes Reisetagebuch erhalten. Darin enthalten ist für jedes geplant zu besuchendes Land eine Aufgabe, die wir hier jeweils kurz mit dokumentieren werden.

Die Aufgabe für Panama lautete: „Mache ein Foto mit einem Original Panama Hut.”

War nicht ganz einfach, da die Verkäufer immer wieder schauen, was man macht und Fotos eigentlich verboten sind. Haben dann doch noch zwei Fotos hingekriegt.

  

Next Stop: Kolumbien – Medellin

 

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