Mexiko

Januar - Februar 2018

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Beginn unserer Reise….

So, der letzte Abend in Deutschland war da und bald ging es los. Wir konnten es noch gar nicht glauben, dass das lange Warten ein Ende hatte.
Nach den letzten Erledigungen und der Wohnungsübergabe ging es Richtung Flughafen zum Vorabend Check-in.
Kaum gestartet, haben wir schon die erste Lektion gelernt. Immer da einchecken, mit welcher Fluggesellschaft der erste Flug und nicht der Hauptflug geht:) Nachdem wir gut 30min bei Condor angestanden sind, wurden wir darauf hingewiesen, dass wir doch bitte zu Lufthansa sollen (1. Flug war Inlandflug nach Frankfurt:)).
Also alles nochmal auf den Wagen und wieder zurück zum Terminal 2. Zum Glück war da keine Schlange und es ging schnell. Somit ist unser Gepäck, welches uns die nächsten sechs Monate begleiten wird, “weg”.  🙂
Den letzten Abend / die letzte Nacht in Deutschland durften wir mit und bei lieben Freunden bei einem leckeren bayrischen Abschiedsessen verbringen. Es war ein unvergesslicher Abend und hat uns den Abschied leichter, bzw. wiederum auch schwerer gemacht, zumindest für den Moment:)
So hat die Entspannung schon früh angefangen und wir konnten den Abend super geniessen. Herzlichen Dank hier nochmal an die Mampf-Mafia:) Ihr seid die Besten!
Am Morgen wurden wir nach einem leckeren Kaffee nochmal verabschiedet und los gings Richtung Flughafen. In der S-Bahn wurde uns so richtig bewusst, dass ein kleiner Lebenstraum für uns beide in Erfüllung geht. Glauben konnten wir es trotzdem beide noch nicht so recht.
Am Flughafen wurden wir nochmal kurz von Sebastians Chef in Empfang genommen, zur Kontrolle begleitet und nochmal herzlich verabschiedet.
Mit einer letzten Breze in der Hand hiess es erst mal hallo Frankfurt 🙂 Nach kurzem Aufenthalt am Flughafen hätten wir wegen der langen Schlange am Zoll doch gleich fast den nächsten Flug verpasst. Doch schon heisst es einsteigen und zusätzlich für uns: tschüss Winter und tschüss Deutschland für die nächsten sechs Monate.

Mexiko

Nach dem langen Flug auf engem Raum (leider nicht in der Premium Economy, da ausgebucht-:( ) sind wir in Cancun angekommen. Dies müssen wir nächstes Mal auf jeden Fall besser machen. Die Plätze bei Condor in der “normalen” Economy sind schon sehr eng.
Hier haben wir nur eine Übernachtung, bis es am nächsten Morgen weiter nach Mexiko Stadt ging.

Mexiko Stadt

Nach einem turbulenten, aber super pünktlichen Flug mit Volaris (absolut empfehlenswert) sind wir in der Großstadt Mexiko Stadt angekommen.
Jetzt langsam begreifen wir, dass die Reise startet. Unser 1. Ziel.: Wir sind da!
Von unserem AirBnB Vermieter wurde uns Uber empfohlen, da es günstiger und sicherer ist als Taxis. Hat soweit super geklappt und können wir nur empfehlen. Die Bedingungen von Uber sind anscheinend ziemlich streng, so geben sich die Leute sehr mühe, was man wirklich merkt.
Kaum hält der Uber Fahrer an, merken wir, dass wir in der für uns wohl besten Gegend angekommen sind. Quasi direkt neben unserer Wohnung ist ein Bike Café ” Distrito Fijo Club de Ciclismo” (DFCC).
Unsere Wohnung lag im Teil “Juarez”, welcher sehr sicher und “in” ist. Wir Haben uns stets gut gefühlt und nie das Gefühl gehabt, in einer der gefährlichsten Städte der Welt zu sein.
Eine interessante Geschichte zum Wohnblock des AirBnBs: Wir hatten die Wohnung Nr. 10 im ersten Obergeschoss. Im Erdgeschoss, in der Wohnung Nr. 5, hat Che Guevara für zwei Jahre gelebt, während welchen er Fidel Castro kennengelernt und mit ihm erste Pläne geschmiedet hat. Anscheinend ist die Wohnung aber aktuell nicht bewohnt und der Eingang sah auch bisschen verwahrlost aus. Höchst geschichtsträchtiges Haus. 🙂
Am Abend haben wir die Stadt bisschen erkundet, waren in der “Zona Rosa” (viele Restaurants), beim “Fuente de Cibeles” und sind früh ins Bett, da sich der Jetlag bemerkbar machte. 🙂
Leider war es kälter wie erwartet und die Isolierung der Wohnung liess zu wünschen übrig. Zum Glück haben wir gleich am 1. Tag den Heizlüfter gefunden. Danke an diesen kleinen Freund, er hat uns gut durch die Tage / Nächte gebracht und auf Höchstniveau gearbeitet. 🙂
Die erste Nacht war dank des Jetlag kurz und so waren wir früh wach. So ging es der “Paseo de la Reforma” entlang bis zum “Angel de la Inependencia”. Haben uns da fast wie in Berlin gefühlt.
Weiter ging es dann durch den “Park Alemeda” zum wunderschönen “Palacio Bellas Artes”. Da die Schlange schon sehr lang war, sind wir nicht rein.
Anschliessend sind wir durch das “Centro Historico”, die Einkaufszone mit allen Touristen gelaufen bis zum “Zocalo” (Hauptplatz) und der Kathedrale. Wahnsinnig beeindruckend und riesig der Platz. Da es grad Samstag war, gab es einen kleinen Markt wo wir durchschlenderten.
Nach dem unserem ersten typisch mexikanischen Essen sind wir auf den “Torre Latino” (110 Pesos p.P. / ca. 4,80 Eur) hoch. Super schön, wo man einen guten Überblick über diese riesige Stadt hat. Da sieht man, wie gross sie ist und wie wenig man jeweils davon besichtigt. Ausserdem sieht man da auch den Smog, der über der Stadt liegt. War uns davor gar nicht bewusst, wie stark der ist.
Zum Abschluss des Tages haben sind wir kurz durch den Kunstmarkt “La Cuidadela” gelaufen. Da gabs praktisch keine Touristen, aber super viele schöne Souvenirs. Da wir aber noch das Gewicht unseres Rucksackes im Kopf hatten, sind wir ohne was zu kaufen wieder gegangen. 🙂
Ohne einen Kaffee im Radcafe um die Ecke konnten wir aber nicht heim. Zum Glück sind wir da noch vorbei. Da haben wir erfahren, dass jeden Sonntag der “Paseo de la Reforma” (also quasi die Hauptstrasse von Mexiko Stadt) von 10 Uhr in der früh bis 14 Uhr autofrei ist. So haben wir gleich ein Rad reserviert. Nicht das Beste, aber zumindest ein fahrbarer Untersatz. 🙂
So gings am nächsten Tag gleich zum Cafe und Räder packen. Nach einer kleinen Unsicherheit und Chaos, hatten wir dann zwei Räder und es konnte losgehen.
Zuerst ging es wieder Richtung Hauptstrasse zum “Angel”. Wahnsinn, einfach über die grosse Strasse zu fahren, mit all den anderen Läufern, Radfahrern, Inlineskatern und  Spaziergängern.
Für uns ging es bis zum “Castillo Chapultepec”  (70 Pesos p.P. / ca. 3,10 Eur)
Dies war bald sehr gefüllt, da die meisten Sehenswürdigkeiten und Museen für Mexikaner am Sonntag gratis sind.
Spannend ist, dass der Garten nicht unten ist, sondern im oberen Teil.
Da das Schloss auf einer Anhöhe ist, sieht man wieder gut auf einen Teil der Stadt.
Wieder unten angekommen, ging es an der  Mahatma Ghandi Statue vorbei und Richtung Flughafen in den “Süden”.  Hier fangen die ärmeren Viertel an, wo man sich wohl ungern in der Nacht aufhalten würde. Sonntags ist dies jeweils gut durch die Polizei bewacht, ansonsten wurde uns abgeraten dahin zu gehen.
Aufgrund der Zeit sind wir dann auf wieder umgedreht und zurück Richtung Zentrum gefahren.
Für unseren letzten vollen Tag haben wir uns das eins der Highlights aufgespart. Die Sonnenpyramide “Teotihuacan”, die das zweitgrößte Bauwerk im frühen ganzen Mittelamerika ist.
Da wir gelesen haben, dass man rechtzeitig da sein soll, haben wir uns früh auf den Weg zum Busbahnhof gemacht, wo wir am Schalter 8 (Schalter Extra für die Pyramide) gleich ein Hin- und Rückfahrtschein gekauft haben (104 Pesos p.P. / ca. 4,60 Eur)  Anscheinend lassen sich andere Touristen Zeit, denn nebst drei anderen “Ausländern”, waren wir die einzigen Nicht-Mexikaner.  Der Busfahrer hat uns versichert, dass der Bus auch wirklich zur Pyramide fährt.
Nach ca. Einer Stunde fahrt, kommt man direkt beim einem Eingang an, aber nicht da wo die Hauptpyramide ist. Natürlich standen auch da schon hilfsbereite Leute, die einen mit dem Auto zum “richtigen” Eingang gefahren hätten.
Wir sind aber zuerst mal da rein (70 Pesos p.P. / ca. 3,10 Eur) und haben uns das Geländer angeschaut und sind zu Fuss zu den beiden Hauptpyramiden. Hätten wir gewusst, wie weit und “umständlich” der Weg ist, wären wir auch aussen rum gelaufen. Wir wussten nur, dass uns gut 300 Stufen bei der Sonnenpyramide und nochmal ca. 150 bei der Mondpyramide sind, dass man jedoch auf dem Weg dahin auch nochmal ständig über “Hindernisse” muss war uns nicht bewusst. Da wir früh unterwegs waren, waren wir nach dem Aufstieg praktisch allein auf der Sonnenpyramide. Die Höhe, der Ausblick und der Gedanke, dass dies alles von Menschenhand somit Maschinen gebaut wurde, lässt einen sehr staunen. Da es doch windig war, machten wir uns bald auf den Weg nach unten und gingen zur Mondpyramide. Von da hat man einen guten Blick zur grossen Sonnenpyramide, was nochmal beeindruckend ist.
Froh drüber, dass wir so früh waren, sahen wir schon bald Menschenmassen Richtung Pyramide laufen. So gingen wir wieder runter und wärmten uns bei einem warmen Tee auf.

Campeche

Nach der Kälte in Mexiko Stadt freuten wir uns schon auf die Wärme! In Campeche kaum aus dem Flugzeug gestiegen, kam uns die warme Luft entgegen. Obwohl es schon Abend war, genossen wir Wärme.
Beim wohl kleinsten Gepäckband, holten wir unsere Rucksäcke und fuhren anschliessend mit dem Taxi (leider gabs hier kein Uber) in die Stadt. Der Taxifahrer fand uns anscheinend so nett, dass er uns gleich noch die Stadt gezeigt hat, bevor er uns zum Hotel fuhr.
Gleich nach dem Einchecken schlüpften wir in die kurzen Klamotten und gingen Calle 59, der “Fressstrasse” 🙂 Auf der Strasse haben die Restaurants ihre Tische und Stühle draussen und wir genossen bei warmer Abendluft ein frisches Corona. 🙂
Leider hatten wir nur eine Nacht da gebucht und so erkundeten wir von früh an am nächsten Tag die Altstadt. Es hat uns sehr an Cartagena in Kolumbien erinnert. Sehr ähnlich und v.a. Auch so schön farbig.
Abends ging es dann auch schon wieder Richtung Flughafen, wo wir unser 1. Auto entgegennahmen. Der superfreundliche Mann am Schalter hat uns sehr viel erzählt und ganz viele Tipps gegeben. Wieder einmal mehr, wo wir die Freundlichkeit der Mexikaner erfahren durften. Wir wollten nicht unfreundliche sein und liessen uns alle Tipps geben. Im Hinterkopf hatten wir jedoch noch unsere noch gut zwei Stunden andauernde Fahrt und die bald untergehende Sonne.

Uxmal

Zwei Nächte in Uxmal lagen vor uns. Grad noch gut, aber schon in der Dunkelheit angekommen, haben wir es leider grad knapp nicht vor einer riesigen Reisegruppe geschafft:) Da diese aber zum Glück die Zimmerbelegungen schon hatten, mussten wir nicht ganz so lang wie erwartet auf das Check-in warten.
Die Gruppe machte sich jedoch beim Essen bemerkbar, wo es dann eine halbe Ewigkeit dauerte, bis unsere hungrigen Mägen was gekriegt haben:)
Am nächsten Tag hiess es erstmal erholen, Sonne tanken / geniessen uns nichts tun. Ausser dem Saunaritual (Temazcal) der Maya haben wir nichts gemacht.
Da wir wussten, dass Uxmal sehr beliebt ist, sind wir früh aufgestanden und zur Pyramide gefahren (Eintritt inkl. Museum 70 Pesos p.P. / ca. 3,10 Eur + “Staatsgebühr” oder so von 164 Pesos p.P. / ca. 7,30 Eur). Dies hat sich auf jeden Fall gelohnt. Da es in der früh noch sehr neblig war, haben wir nicht alles auf Anhieb gesehen, der Nebel hat dem ganzen Areal aber eine mystische Wirkung gegeben.
Durch das Wetter waren auch nicht viele Leute anwesend, und wir konnten fast allein durch schlendern. Keine Stunde später kamen mit der Sonne aber auch die Touristen in Scharen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt früh aufzustehen.
Da wir früh unterwegs waren, haben wir unterwegs Halt in den ersten Cenoten gemacht bei der “Cenote Cuzama”.
Dieses Eintritt beinhaltet gleich drei Cenote inkl. Transfer (200 Pesos p.P. / ca. 8,90 Eur). Eine Grotte, eine offene Cenote und eine Höhle.
Da diese ein Stück von der Strasse weg sind, fährt man mit einem kleinen Wagen, vor welchen ein Pferd gespannt wird, auf alten Schienen Richtung Cenoten. Wir wussten nicht wie weit die sind und gefühlt hat die Fahrt nicht geendet. Auf Nachfrage am Schluss erfuhren wir, dass es pro Weg 10km waren. Wäre zu Fuss doch ein Stück, aber wohl gutes Training gewesen:)

 Valladolid

Müde aber glücklich sind wir bei abends unserem AirBnB angekommen und wollten gleich was essen und bald schlafen gehen. Leider teilte uns Mario, der Verantwortliche bei den Wohnungen zuerst mit, er hätte unsere Buchung nicht. Na toll. Nach hin und her und Telefonaten mit der Besitzer, wurde der Fehler jedoch erkannt. Das Problem war nur, er hatte nicht mit uns gerechnet und die Wohnung war nicht bereit, sprich nicht geputzt und keine Betten bezogen.
Er konnte jedoch nichts dafür und hatte auch ein schlechtes Gewissen. Da die Putzfrau schon im Feierabend war, hat er dann schnell bisschen durch geputzt und die Betten frisch gemacht. Aber auch er, wie schon der nette Mann bei der Autovermietung, redet gern und hat uns viele Tipps gegeben:)
Tags drauf haben wir uns das Städtchen Valladolid angeschaut. Die Hitze, die wir uns in Mexiko City so sehr gewünscht haben, war nun auf jeden Fall in voller Stärke da.
Nach einer kleinen Stärkung haben wir im “Convent de San Bernardino de Siena” (60 Pesos p.P. / ca. 2,70 Eur) Halt gemacht und uns die Kirche mitsamt dem Garten und seiner kleinen privaten Cenote angeschaut.
Unterwegs waren wir kurz bei der Stadteigenen Cenote Zaci in Valladolid. Da wir aber unsere Badesachen nicht dabei hatten, waren wir nicht baden, sondern haben sie lediglich angeschaut. Andere Städte haben Schwimmbäder, Valladolid, bzw. Städte in Yucatan haben Cenoten:)
Abends waren wir auf Empfehlung im “El Atrio” zum Essen eingekehrt. Ein Traum und sehr empfehlenswert. Eins der besten Restaurant und absolut Preiswert!
Noch nicht genug von den Ruinen sind wir bereits in der früh nach Ek Balam (ca. 30km & 30 min von Valladolid) gefahren. Diese Pyramide ist nicht sehr bekannt, jedoch nicht weniger beeindruckend (Eintritt 70 Pesos p.P. / ca. 3,10 Eur + “Staatsgebühr” oder so von 141 Pesos p.P. / ca. 6,30 Eur). Mal wieder als 1. konnten wir das Gelände erkundigen und auf die Pyramide klettern.
Verschwitzt von der Hitze, machten wir uns anschliessend mit dem gemieteten Rädern (70 Pesos p.P. / ca. 3,10 Eur) in die daneben liegende Cenote Xcanche (50 Pesos p.P. / ca. 2,20 Eur) auf. Auch hier waren fast allein und konnten uns austoben. Unserer Meinung nach eine der schönsten Cenoten die wir gesehen haben. Hier gibts ein “Tarzan” Seil, welches man gratis nutzen und sich ins Wasser schwingen kann.
Der Tag der Tage in Mexiko kam und wir fuhren in aller Herrgottsfrühe (Wecker ging um 5.30 Uhr und das im Urlaub) zum ersten Weltwunder welches wir auf unserer Reise sehen dürfen, der Pyramide Chichen Itza (ca. 45km & 50 min von Valladolid).
Das frühe Aufstehen ist zwar ätzend gewesen, aber es hat sich absolut gelohnt. Waren zwar nicht die ersten in der Schlange zum bezahlen (Eintritt 70 Pesos p.P. / ca. 3,10 Eur + “Staatsgebühr” oder so von 184 Pesos p.P. / ca. 8,20 Eur), dafür für ca. 5 bis 10 Minuten die ersten und einzigen auf dem ganzen Gelände, da die anderen Leute noch auf ihre Guides gewartet haben.
Ohne die Menschenmassen und vor allem die Souvenirverkäufer (Chichen Itza ist das einzige (uns bekannte) Gelände wo die Souvenirverkäufer auch rein dürfen und nicht draussen bleiben müssen) wirkt die Pyramide, bzw. eigentlich das “Castillo” absolut mystisch und riesig.
Durften dies schön geniessen bis dann die Verkäufer reinströmten. Ca. 1,5 Stunden war es sehr angenehm, da diese mit Aufbauen beschäftigt waren.
Danach wurde es anstrengend, immer mehr Touristen strömten rein und die Sonne strahlte in voller Kraft, dass wir uns auf den Weg zu den Cenoten X´keken & Samula (125 Pesos p.P. / ca. 5,60 Eur) machten. Die waren ganz schön, jedoch, so fanden wir, nicht speziell. Waren im Kopf noch immer begeistert von der Cenote Xcanche in Ek Balam.

Isla Mujeres

Schon war unsere Zeit in Valladolid vorbei und es ging Richtung Isla Mujeres. Unterwegs natürlich nicht ohne eine letzte Cenote zu besuchen. Dieses Mal waren wir in der Cenote Suytun (70 Pesos p.P. / ca. 3,10 Eur). Wunderschön und v.a. Wir mal wieder allein:) beindruckend was da unter der Oberfläche schlummert:)
Von den 2´500 in Yucatan (und “nur” total 5´000 weltweit) haben wir doch acht Cenoten gesehen:)
Nach so vielen Pyramiden und Cenoten haben wir uns in Isla Mujeres erst mal einen Bummel- und Strandtag gegönnt. Wunderschöner Strand im Norden der Insel, wo auch die meisten Hotels liegen. Am Besten nicht auf der Seite, wo man nach Cancun sieht. Da fahren die Fähren in regelmässigen Abständen der nah am Strand vorbei.
Da unser AirBnB ca. In der Mitte der Insel lag, haben wir uns ein Rad ausgeliehen und sind jeweils damit rumgefahren. Die meisten Touristen leihen sich auf der Insel Golfwagen aus. Dies haben wir leider nicht geschafft.
Für den nächsten Tag haben wir einen Tauchausflug zum Riff und dem Unterwassermuseum “MUSA” gebucht. Wunderschön und einfach nur “Wow”. V.a. Das “MUSA” hat es uns sehr angetan und wollten gar nicht hoch.
Das Wasser war jedoch relativ frisch und mit den kurzen Neoprenen die wir erhalten haben, waren wir dann doch froh wieder Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren.
Bevor wir uns wieder auf den Rückweg nach Cancun gemacht haben, sind wir in der früh in den Süden der Insel gefahren, um den Sonnenaufgang anzuschauen. Gemäss unserem Tauchguide befindet sich im südlichen Teil Insel der östlichste Punkt von Mexiko. Da die Maya glaubten, dass es zur Fortpflanzung die Sonne braucht (alles was wächst, braucht Sonne), wurden die Frauen (aber nicht allein:)) auf die Insel geschickt (so auch der Name). Dort steht, bzw.  heute auch eine Staute der Fruchtbarkeitsgöttin.
Mit dem Sonnenaufgang hatten wir jedoch nicht ganz so viel Glück, da es relativ bewölkt war. Trotzdem war es schön:)

Tulum

So schnell gings und schon waren wir unterwegs zu unsere letzten Station in Mexiko: Tulum.
In Cancun schnell das Auto gewechselt ging es direkt nach Tulum, was sich doch länger gezogen hat wie gedacht.
Da es schon wieder länger her war, dass wir eine Cenote besucht haben, sind wir gleich am ersten Tag in die Cenote Calavera (Quintana Roo und nicht mehr Yucatan) gefahren (100 Pesos p.P. / ca. 4,40 Eur) 🙂
Diese wollten wir unbedingt besuchen, da man da in die Löcher springen kann. Dies hat uns sehr gut gefallen und sind wohl am längsten geblieben. War sehr spassig.
Da das Wasser in den Cenoten jeweils doch frisch ist (aber immer Süsswasser), sind wir dann direkt zum Strand zum aufwärmen gefahren. Die Strände in Tulum gehören meistens zu den Hotels. Es gibt jedoch vereinzelte öffentliche Abschnitte, oder dann kann man durch fragen, und natürlich vor allem Konsumation, auch eine Liege mit Sonnenschirm nutzen.
Nachdem wir in Tulum eine Cenote besucht haben, durfte auch da die Ruine nicht fehlen. Auch wieder früh machten wir uns am zweitletzten Tag auf zu den Ruinen (70 Pesos p.P. / ca. 3,10 EUR), die gleich in der Nähe der Stadt sind.
Wir dachten, dieses Gelände sei nicht gross und wird wohl nicht so viele Besucher haben. Zum Glück waren wir wieder früh da, denn wir wurden getäuscht. Da Gelände ist relativ gross und ab 9 Uhr, eine Stunde nach Öffnung, schon ziemlich gut besucht.
Tulum ist eher eine kleine Ruine, jedoch nicht weniger schön. Sie ist, so geht man davon aus, dem Windgott gewidmet.
Ausserdem war sie für die Verteidigung vom Wasser aus, aber auch für den Handel von grosser Bedeutung.
Der letzte Tag in Mexiko ist schon gekommen und wir machten uns morgens zur letzten Cenote auf. Die Cenote Dos Ojos (350 Pesos p.P. / ca. 15,50 Eur) wo man eigentlich tauchen gehen sollte. Da wir beide jedoch bisschen angeschlagen waren, waren wir nur schnorcheln. Ist ganz schön, würde jedoch nicht mehr ohne zu tauchen reingehen, da man das meiste, was man von oben sieht auch beim schnorcheln sieht. Das Interessante ist auf jeden Fall dazwischen, wo man nur tauchend reinkommt.
Auf dem Weg nach Akumal holten wir Sebastians Cousin im Hotel ab und feierten am Strand und abends in Playa del Carmen (super-touristisch) seinen Geburtstag.
Super schöner Tag mit drei Schildkröten:)
So schnell verging die Zeit in Mexiko und doch waren wir eine halbe Ewigkeit da. Es hat uns super gut gefallen und wir wissen, es war nicht das letzte Mal.

Tipps / Empfehlungen Mexiko

– Wenn möglich (v.a. In Mexiko Stadt) Uber nutzen. Viel günstiger und sicherer wie Taxis.
– In Mexiko Stadt im Stadtviertel Benito Juarez wohnen, dies ist eins der sicheren Viertel.
– In Mexiko Stadt ist sonntags “Passeo de la reforma” bis 14 Uhr immer autofrei zum spazieren, laufen, inline, radfahren….
– Auf jeden Fall die Sonnen- und Mondpyramide “Teotihuacan besuchen und hochsteigen.
– Campeche ist (noch) ein absoluter Geheimtipp. Wunderschöne Altstadt. Für uns eine der schönsten Stadt: wunderschöne Altstadt, sie liegt am Meer, ist sehr preiswert und die Leute sind sehr freundlich.
– Chichen Itza ungebedingt (wenn möglich mit eigenem Auto) von Valladolid aus besuchen und SEHR früh da sein, es lohnt. Am Besten gleich in der früh das Gelände anschauen, später kann man sich immer noch einen Guide buchen.
– In Tulum die Ruinen auch früh besuchen. Das Geländer ist nicht riesig, trotzdem sehr gut besucht.
– Am besten vorab über Cenoten informieren und aussuchen, es gibt so viele, dass es dies nicht einfach macht und alle empfehlen andere.
Unsere Favoriten:
Zum springen: Cenote Calavera in die Löcher (bei Tulum) & Xcanche bei Ek Balam zum springen mit Tarzanseil.
Zum anschauen & geniessen: Auch Xcanche bei Ek Balam & Cenote Suytun.
Zum tauchen (nicht schnorcheln): Cenote Dos Ojos.

Mampf-Mafia-Challenge

Von ganz lieben Freunden (☺) haben wir bei unserem Abschlussfest ein bereits teilweise vorausgefülltes Reisetagebuch erhalten. Darin enthalten ist für jedes geplant zu besuchendes Land eine Aufgabe, die wir hier jeweils auch kurz mit dokumentieren werden.

Die Aufgabe für Mexiko lautete: „An der Stange tanzen (Google: “Urban Pole Dance“).

Da wir dies zu Beginn nicht gegoogelt haben, dachten wir zuerst, wir müssen in einem Club an der Stange tanzen. Nach mehreren Tagen bereits in Mexiko, haben wir dann noch mal noch “Urban Pole Dance” gegoogelt und gesehen, dass damit was anderes gemeint ist:

 

 

 

 

 

 

(Weitere Bilder sind nach der Begutachtung, als nicht für die “Öffentlichkeit” zugelassen, bestimmt worden. Man kann jedoch sagen, dass die Aufgabe erfüllt wurde ☺).

Next stop: Guatemala

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